„Private Krankenversicherung oder gesetzlich – was lohnt sich wirklich?“
- emredagdelen9
- 10. Nov.
- 2 Min. Lesezeit

Einleitung
Viele Angestellte und Selbstständige stehen früher oder später vor der Frage:„Soll ich in die private Krankenversicherung wechseln oder lieber in der gesetzlichen bleiben?“Die Entscheidung ist nicht einfach – aber mit dem richtigen Wissen kann sie langfristig tausende Euro Unterschied machen.
In diesem Beitrag erfährst du, wann sich die PKV lohnt, wann nicht und worauf du unbedingt achten solltest, bevor du wechselst.
1️⃣ Der grundlegende Unterschied: GKV vs. PKV
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) arbeitet nach dem Solidarprinzip – das bedeutet:Alle zahlen nach Einkommen, erhalten aber ähnliche Leistungen.
Die private Krankenversicherung (PKV) funktioniert dagegen nach dem Äquivalenzprinzip – du zahlst Beiträge nach persönlichem Risiko & gewünschtem Leistungsniveau.
Merkmal | Gesetzliche KV | Private KV |
Beitrag | einkommensabhängig (max. ca. 960 €/Monat) | abhängig von Alter, Gesundheit, Tarif |
Leistung | einheitlich | individuell wählbar |
Familienversicherung | kostenlos für Ehepartner & Kinder | jede Person eigener Beitrag |
Arzttermin & Leistung | Standardversorgung | bevorzugte Behandlung, Einbettzimmer, Spezialisten |
2️⃣ Für wen lohnt sich die private Krankenversicherung?
Die PKV ist keine Luxusversicherung, sondern eine Option mit Vorteilen, wenn die Rahmenbedingungen passen.
Sie lohnt sich besonders für:✅ Gutverdiener & Selbstständige, deren Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt (2025: 69.300 €/Jahr).✅ Junge, gesunde Menschen, die von günstigen Anfangsbeiträgen profitieren.✅ Menschen mit hohem Leistungsanspruch, die mehr möchten als „Kassenstandard“.
💬 Beispiel:Ein 30-jähriger Selbstständiger kann oft schon ab 350–450 € im Monat exzellente Leistungen erhalten – inkl. Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, hochwertiger Zahnleistungen und schnellerer Termine.
3️⃣ Wann ist Vorsicht geboten?
Die PKV kann sich weniger lohnen, wenn:
dein Einkommen dauerhaft unterhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt
du viele beitragsfreie Angehörige hast
du planst, häufig zwischen Angestellten- und Selbstständigenstatus zu wechseln
Denn: in der GKV sind Familienangehörige kostenlos mitversichert – in der PKV braucht jede Person einen eigenen Vertrag.
4️⃣ Altersrückstellungen – Schutz vor Beitragsexplosion
Ein häufiges Vorurteil: „PKV wird im Alter unbezahlbar.“Fakt ist: Moderne Tarife bilden gesetzlich vorgeschriebene Altersrückstellungen, um Beiträge stabil zu halten.Wer rechtzeitig vergleicht und Tarife regelmäßig optimiert, bleibt langfristig deutlich günstiger als viele glauben.
💡 Tipp: Lass deinen PKV-Tarif alle 3–5 Jahre überprüfen, um zu sehen, ob du zu viel zahlst oder bessere Leistungen möglich sind.
5️⃣ Wechsel oder Einstieg: Worauf du achten solltest
Gesundheitsprüfung ehrlich & vollständig ausfüllen
Leistungen genau prüfen (z. B. Zahnersatz, Psychotherapie, Heilpraktiker)
Tarif mit stabiler Beitragsentwicklung wählen
Anbieter mit hoher Finanzkraft & gutem Service bevorzugen
6️⃣ Fazit
Die private Krankenversicherung lohnt sich für viele – wenn sie richtig ausgewählt wird.Wer jung, gesund und gutverdienend ist, kann enorme Leistungs- und Beitragsvorteile sichern.
Doch der Wechsel will gut überlegt sein.Deshalb gilt:
Erst beraten lassen, dann entscheiden – nicht umgekehrt.
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